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Alpenverein gewinnt Staatspreis für Freiwilligenarbeit



Klimabilanzierung der Pilotsektionen in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet

Bei einer feierlichen Gala im Wiener Rathaus wurde der Österreichische Alpenverein mit dem mit 5.000 Euro dotierten Staatspreis für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Prämiert wurde die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, die zwölf Alpenvereinssektionen in einem Pilotprojekt durchführen. Der Alpenverein Edelweiss, eine dieser Pilotsektionen, war von Anfang an bei der Entwicklung und Umsetzung dabei.

Der Staatspreis würdigt innovative Initiativen des freiwilligen Engagements. Aus 201 Einreichungen wählte eine Fachjury 13 Organisationen aus – die Klimabilanzierung des Alpenvereins überzeugte in der Kategorie „Innovation“ durch ihren zukunftsweisenden Ansatz.

Klimabilanz der Pilotsektionen – Edelweiss als treibende Kraft
Die „Klimabilanz in den Pilotsektionen“ bildet das Herzstück der Klimastrategie des Alpenvereins und die Basis für das Ziel Klimaneutralität 2033. Die zwölf Pilotsektionen erfassen seit 2024 jährlich ihre Emissionen aus Hütten, Geschäftsstellen, Touren, Kursen und Kletterhallen.
Die ehrenamtlichen Klimakoordinator*innen der Sektionen sammeln die nötigen Daten, pflegen sie in Bilanzierungs-Tools ein und tauschen sich monatlich aus. Die Beteiligten haben sich rasch zu Bilanz-Profis entwickelt. Schrittweise vertiefen sie die Klimabilanz. Die sichtbaren Ergebnisse schaffen Motivation und machen den Handlungsbedarf im Klimaschutz klar erkennbar.

Gemeinsam Richtung Klimaneutralität
„Ein Projekt dieser Größe gelingt nur gemeinsam“, so der Tenor im Alpenverein. Die enge Zusammenarbeit von Hauptverein und Sektionen – mit wesentlichem Beitrag der Sektion Alpenverein Edelweiss – bleibt entscheidend, um das gemeinsame Ziel der Klimaneutralität 2033 weiter voranzutreiben.



Bilder: (c) Clemens Manser Photography