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Die daoistische Sicht auf Stress und Verspannungen
Warum Qi Gong und Tai Chi so wirkungsvoll ist




Die Taoisten betrachten das menschliche Wesen immer als Ganzes. Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit. Alle drei Teile sind miteinander verbunden, das eine nährt das andere. Die drei Bereiche können nicht voneinander getrennt werden. Ist ein Teil nicht im Gleichgewicht, so hat das zwingend einen Einfluss auf die beiden anderen Bereiche.

Stress kann im Körper Verspannungen verursachen, allerdings kann auch ein physisches Problem psychische Reaktionen auslösen.

Was ist Stress eigentlich? Stress ist häufig definiert als Belastung oder Spannung in Reaktion auf eine Herausforderung. Die Herausforderung könnte eine physische Bedrohung, eine erhöhte Arbeitsbelastung oder ein emotional störendes Ereignis sein. Jede Änderung in Ihrer Umgebung könnte potenziell eine Stressreaktion auslösen, da die Anpassung an die Veränderung bereits eine Herausforderungen auf vielen Ebenen darstellen kann.

Selbst wenn die Verspannungen weniger werden, kann die Verspannung physisch im Gewebe als negative Emotion oder als obsessives Gedankenmuster verbleiben. Unaufgelöste Verspannungen können den Chi Fluss stören und damit Krankheiten verursachen und Lebensenergie reduzieren.

Da Stress als Spannung definiert ist, ist das logische Gegenmittel Entspannung. Dies scheint offensichtlich. Wissen Sie, wie Sie effektiv entspannen, wenn Sie gestresst sind?

Entspannung aus westlicher Sicht ist oft verbunden mit dem Liegen auf einem Sofa vor dem Fernseher mit einem guten Getränk und etwas Knabbergebäck. Aus Sicht der Chinesen ist das kein Entspannen, sondern ein Zusammenklappen/-fallen,  das wiederum Verspannungen, schlechte Blutzirkulation und Unterversorgung erzeugt.

Wir möchten die Verspannungen, die sich angesammelt haben, wirklich los werden und das bedeutet Entspannung in Form von Loslassen, ohne den Körper zusammenfallen zu lassen. Der gebräuchliche Begriff in China dafür ist „Sung“.

„Sung“ wird hier im Westen oft als „Entspannung“  übersetzt, richtigerweise wäre es mit „ungebunden“ besser übersetzt. Ohne „Sung“ ist eine gute Blut- und Qi-Zirkulation im Körper schwer zu erreichen.

Mein Lehrer der daoistische Linienhalter Bruce Frantzis erklären „Sung“ wie folgt: „Sung“ bedeutet ein vollständiges Befreien, ein völliges Loslassen jeglichen Gefühls von Kontrolle, Zusammenziehung, Widerstandskraft oder Härte im Körpergewebe und Nerven, bis jede Form von Festhalten durch ein vollständiges Gefühl von Offenheit, Raum und Wohlbefinden ersetzt ist.

Um das zu erreichen, werden die Schüler dazu angehalten in den Übungen die physischen Wahrnehmungen von Spannung und Unbehagen im Körper zu spüren und dadurch zu lösen, indem sie ihr Chi sinken lassen. Dabei werden die Muskeln maximal entspannt und die Bänder und Faszien übernehmen das Aufrechthalten unseres Knochengerüsts. Die Muskeln entspannen sich und dadurch können die Gelenke, das Gewebe und die Muskeln maximal mit Blut und Nährstoffen versorgt werden.

Weit verbreitet ist der Glaube, dass die Muskeln den Körper aufrecht halten. Das ist nur bedingt richtig bzw. erst bei einer Fehlhaltung der Fall. 

Primär halten die Bänder, die Faszien und die Muskeln uns in einem dynamischen Spannungsnetzwerk aufrecht, wobei die Hauptarbeit die Bänder und die Faszien übernehmen.  Durch Fehlhaltung und nicht richtig justierte Bänder leisten die Muskeln Schwerarbeit, um den Körper aufrecht zu halten. Das ist absolut unproduktiv und führt immer mehr zu Verspannungen und reduzierter Lebensenergie.

Versucht man „Sung“ im Alltag einzubauen, merkt man schnell,  dass dies zuerst geübt werden muss. Hat man sich daran gewöhnt, lässt es sich leicht mit entspannten Muskeln, die nun reichlich mit Blut und Chi versorgt sind, locker durch den Alltag gehen. Gelernt und geübt wird „Sung“ im Stehen (Standübungen), im Qi Gong oder Tai Chi. Dabei ist es wichtig die Übungen so auszuführen, dass die Faszien nur bis zu 70% gedehnt werden. Oft ist beim Übenden zu sehen,  dass die Faszien bei der Bewegung mehr als 100 % gedehnt werden. Das ist kontraproduktiv, stresst das Nervensystem und verspannt mehr als es entspannt. Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, indem die Faszien wie ein Gummiband gedehnt und langsam wieder entspannt werden. Das erfordert ein Umdenken, aber einmal verstanden, ist es eine Wohltat für Körper und Geist.

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Blogger Axel Mai 
Im Alpenverein Edelweiss seit: 1990
Instruktor für Klettern Alpin, Skitouren, Ski-Hochtouren,
Qi Gong, Tai Chi und Bagua

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